Kristen Heim (28) ist eine der beiden Leiter der diesjährigen Tübinger NMUN-Delegation. Geboren in der "Windy City" Chicago, wagte sie 2004 mit einem Bachelor in Germanistik und Internationale Beziehungen im Gepäck den Sprung über den großen Teich. In Tübingen gehört sie seitdem der ersten Generation der "MAFIPs" (Master Friedensforschung und Internationale Politik) an. Derzeit schreibt sie ihre Master-Arbeit. Daneben unterrichtet Kristen Heim Englisch am Deutsch-Amerikanischen Institut in Tübingen.
Christian Stindt (26) ist der andere Leiter der Delegation. Er war ebenfalls Teilnehmer der Delegation 2006 und schreibt derzeit an seiner Magisterarbeit in seinem Hauptfach Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen. Das Bremer Sprachentalent führten zahlreiche Praktika nach Brasilien, New York, zum Deutschen Bundestag und ins Auswärtige Amt nach Berlin. Als Tutor der diesjährigen Delegation ist es ihm besonders wichtig, den Teilnehmern die gleiche tolle Erfahrung zu ermöglichen, an der er im April 2006 teilhaben durfte.
In diesem Jahr steht das Tübinger NMUN-Projekt erstmals wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Andreas Hasenclever (44). Seit Oktober 2004 hat er die Stiftungsprofessur für Friedensforschung und Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft inne. Er studierte in Tübingen, München und Paris katholische Theologie und Politikwissenschaften. Seine Dissertation zum Thema „Die Macht der Moral in den Internationalen Beziehungen. Analyse der militärischen Interventionen westlicher Staaten in Somalia, Ruanda und Bosnien“ wurde 2003 mit dem Helmuth-James-von-Moltke-Preis ausgezeichnet. Von 2000 bis 2004 war Andreas Hasenclever wissenschaftlicher Projektleiter bei der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, in den Jahren 2003 und 2004 sogar Vorsitzender des Forschungsrates der Stiftung.
Sophia Benz (27) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft und Mitveranstalterin des Seminars „The United Nations System – Politics and Policies“. Sie wird die diesjährigen Teilnehmer auch als Delegationsbegleiterin in New York unterstützen. Die gebürtige Tübingerin studierte bis 2004 in Konstanz Verwaltungswissenschaften mit Hauptfach Europäische Integration und Internationale Organisationen. Durch Praktika beim United Nations Fund for International Partnerships in New York und beim United Nations Office on Drugs and Crime in Wien gewann sie praktische Einblicke in die Arbeitsweise der Organisation. Derzeit arbeitet Sophia an ihrer Dissertation über die neuen Kriege.
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