Jedes Jahr im Frühjahr füllen Studenten aus der ganzen Welt das UN-Gebäude in New York und simulieren dort die Arbeit der Vereinten Nationen. Mehr als 200 Universitäten nehmen daran teil. Jeder wird ein Land zugeteilt, das sie in der Generalversammlung und den zahlreichen anderen UN-Gremien möglichst realistisch vertritt.
Film der Deutschen Welle über
die Tübinger NMUN-Delegation 2007
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Die National Model United Nations Konferenz (NMUN) ist die weltweit größte UN-Simulation auf Universitätsebene. Rund 4000 Studenten aus der ganzen Welt nehmen alljährlich daran teil. Die Simulation hat zum Ziel, den Studenten die tägliche Realität multilateraler Diplomatie zu vermitteln und ihnen die Rolle der Vereinten Nationen in der internationalen Politik nahe zu bringen.
Beim diesjährigen NMUN vom 20. bis 24. März 2007 hatten 24 Tübinger Delegierte die Ehre die Islamische Republik Pakistan zu vertreten. Zusätzlich repräsentierten zwei Delegierte aus Tübingen Frankreich im Sicherheitsrat. Detaillierte Informationen zum Projekt finden sich in unsererem Abschlussbericht.
Alle Teilnehmer gewannen in New York unvergessliche Einblicke in die Arbeit der UNO und machten Erfahrungen, die sie ein Leben lang begleiten werden. Ein Höhepunkt war zweifelsohne die Abschlussveranstaltung in der UN-Generalversammlung, bei der die Tübinger Delegation zudem für ihre exzellenten Positionspapiere mit einem Preis ausgezeichnet wurden.
Am letzten Tag besuchte die Deutsche Welle die Tübinger in New York und produzierte einen Film, der am 25. März weltweit im Journal von DW-TV zu sehen war. Weitere Presseberichte aus dem In- und Ausland finden sich in unserem Pressespiegel.
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Vorausgegangen war jedoch ein halbes Jahr intensiver Vorbereitung sowohl inhaltlicher wie auch organisatorischer Art. Unter der Projektleitung von Kristen Heim und Christian Stindt konnte durch eine Vielzahl von Fundraising-Aktivitäten der Studierenden ein Großteil der Kosten gedeckt werden. Ein wöchentlicher Workshop, verschiedene Rhetoriktrainings, Kompaktphasen an Wochenenden, Probesimulationen, eine Reise zur UNO nach Wien und von der Delegation organisierte Vorträge von Gastdozenten machten die Tübinger mit praktischer Diplomatie und der pakistanischen beziehungsweise französischen Außenpolitik vertraut.

Die Tübinger NMUN-Delegation 2007
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Zudem wurden die Delegierten in einem politikwissenschaftlichen Seminar über das System der Vereinten Nationen vorbereitet. Es wurde geleitet vom international renommierten Experten für Internationale Beziehungen Prof. Dr. Andreas Hasenclever und seiner Assistentin Sophia Benz, MA.
2007 ist bereits das elfte Jahr in Folge, in dem eine Delegation aus Tübingen an der NMUN-Konferenz teilnimmt. In den Jahren davor repräsentierte Tübingen: Kamerun und Brunei-Darussalam (1997), Österreich (1998), Deutschland (1999), Antigua & Barbuda und Burundi (2000), die Russische Föderation (2001), Mexiko (2002), Frankreich (2003), Indien (2004), die Vereinigten Staaten von Amerika (2005) sowie Schweden (2006) (mehr...).
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